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 :: Mediaactivism Anti-Repression ::
 Themen | G8 (Évian) | Medien/Netzaktivismus | Repression/Knast 28-05-2003 12:01
AutorIn : Anonym : http://
DEUTSCH
Medienakt((i))vismus
Antirep-Merkblatt zum Umgang mit Bild- und Filmmaterial an Demos und zum Verhalten bei einer Verhaftung

FRANÇAIS
Act((i))visme média
Quelques conseils sur le comportement face à la police avec du matériel images et film

ITALIANO
Mediatt((i))vismo
Pillole di informazione contro la repressione: come gestire materiali video e fotografici e come comportarsi in caso di arresto

ENGLISH
Media act((i))vism
Antirep leaflet dealing with photo- an film material on demonstrations and behavior on a possible arrest

CASTELLANO
Media act((i))vismo
Petit Manual antirepresion para aquellXs que utilizan fotos, memory stick, videos en las manifestaciones y como comportarse en
un hipotetico caso de arresto
mediaactivism anti-rep leaflet (de, fr, it, en, es)
mediaactivism anti-rep leaflet (de, fr, it, en, es)
DEUTSCH

Medienakt((i))vismus
Antirep-Merkblatt zum Umgang mit Bild- und Filmmaterial an Demos und zum Verhalten bei einer Verhaftung


Medienaktivismus - ein paar Ueberlegungen

Filmen, Fotografieren, Interviewen an einer Demo oder während einer Aktion sehen wir als Aktionsform wie z.B. auch Sprayen, Megafon schreien oder Schutzranspi tragen.
Du bist nicht aussenstehend, sondern Teil der Demo/Aktion. Deshalb und im Speziellen weil dein aufgenommenes Material nützlich sein kann, interessieren sich die Bullen für dich.
Bei vergangenen Demos musste die Erfahrung gemacht werden, dass Leute mit Kameras gezielt von der Polizei abgegriffen werden oder Material (auch im Nachhinein z.B. zu Hause) beschlagnahmt wurde. Dieses kann von der Justiz als Beweismaterial verwendet werden.

Als FilmerIn/FotografIn hast du Verantwortung für das aufgenommene Material und deshalb gilt es, entsprechend damit umzugehen! Du bist Teil einer kollektiven Aktion.
Am besten werden Ueberlegungen zum Rahmen der Veröffentlichung schon im Voraus gemacht. Infoabende, Nachbereitungssitzungen und Solipartys eignen sich gut dafür...
Unsere Aktionsformen sollen vielfältig und Teil der Proteste gegen den G8 in Evian sein! Es kann nicht der Sinn von Medienaktivismus sein, dass sich x Leute ein Privatarchiv "zur Erinnerung" anlegen.


Praktisches zu Medienaktivismus

Führt eure Aktionen nicht einzeln durch, sondern in Gruppen bestehend aus abgesprochenen Leuten. Wie beim Sprayen gilt es, dass Leute Schutz vor Bullenübergriffen organisieren.
Überlegt euch vorher, wie ihr an die Demo/Aktion kommt und wie ihr nach Hause oder einen anderen Ort gelangt.
Macht euch zudem Gedanken darüber, was ihr aufnehmen wollt. Aktionen zu filmen/fotografieren, insbesondere illegale, ist sehr heikel, denn damit werden (unbewusst) andere gefährdet.
Fragt ihr eigentlich die Leute, die ihr filmen/fotografieren wollt?

Anonymisierung

In der Schweiz herrscht bei Demos vielerorts ein Vermummungsverbot; d.h., dass das Argument "wer nicht erkannt werden will, kann sich vermummen" nicht so einfach zu akzeptieren ist. Es gibt genügend Gründe (Repression, Faschos, ...), sich an Demos zu vermummen. Das heisst noch lange nicht, dass Menschen, die sich nicht vermummen, gerne in Grossformat auf Bildern erscheinen... Um eine Stimmung und politische Inhalte einer Demo/Aktion mitzubekommen, müssen die Gesichter von Demonstrieren-den nicht zu sehen sein.
Wenn ihr euer Material ins Netz stellen wollt, ist das sicher eine gute Idee, da es somit vielen Leuten zugänglich ist. Das Internet ist ein schnelllebiges Medium und ihr wollt sicher möglichst wenig Zeit verlieren. Nehmt euch aber vor jeder Veröffentlichung auf alle Fälle die Zeit, die "heiklen" Bildaufnahmen und Gesichter zu anonymisieren. Wichtig ist dabei auch der "Augenbalken", da die Bullen bei der Auswertung von Bildern oft den Augenabstand messen. Das Anonymisieren gehört zum Filmeschneiden. Macht euch kundig, wo ihr dafür technische Unterstützung erhalten könnt - schaut doch z.B. in einem indymedia center vorbei.


Ein paar konkrete Tipps

Handling beim Filmen/Fotografieren:
– Oft ein neues Band/eine neue Chip-Karte verwenden (am Besten verschiedene Aktionen auf verschiedenen Bändern/Chip-Karten aufnehmen)
– Organisieren von "MaterialkurierInnen", welche das Mate-rial (Bänder, Filme etc.) in Sicherheit bringen und am Besten sofort bearbeiten, um Gefährdendes rauszuschneiden
– es wird versucht, in den indymedia centers die Möglichkeit zu bieten, Bilder verschlüsselt auf PCs abzulegen. Kontaktiert indymedia centers!


Zum Verhalten falls es trotz aller Vorsicht zu einer Verhaftung kommt:

– sich mit dem Presseausweis zu schützen versuchen (theoretisch müssen JournalistInnen ihr Material nicht rausgeben. Wie die Erfahrung gezeigt hat, kann aber nicht davon ausgegangen werden, dass die Bullen dieses Recht respektieren)
– falls klar wird, dass die Bullen auf dein Material aus sind, versuche, es zu vernichten/verschwinden zu lassen, bevor es in ihre Hände gerät
– verlange unbedingt eine Quittung für das beschlagnahmte Material. Zwar kann es immer noch sein, dass deine Sachen "leider verloren gegangen sind", wenn du sie später abholen willst. Wenigstens kannst du so aber nachweisen, dass die Bullen dir tatsächlich Material weggenommen haben.
– verlange eine Versiegelung deiner Bänder und Filme und zwar sofort bei der Konfiszierung des Materials, meist also auf dem Bullenposten. Dabei landet dein Material in einem versiegelten Behälter. Verlange dazu auch eine Quittung und den Namen des Polizeibeamten. Durch die Versiegelung kann das Material erst bei einem Verfahren verwendet werden. Wenn es zu einem Verfahren gegen dich kommt, müssen dir die Bullen mitteilen dass sie das Material anschauen wollen, wogegen du wiederum rekurieren kannst.
– des weiteren gilt: mach von deinem Recht, die Aussage zu verweigern Gebrauch! Ausser deinen Personalien und der Meldeadresse musst du den Bullen nix sagen, auch wenn sie anderes behaupten mögen! Lass dich nicht in Gespräche verwickeln, auch nicht übers filmen, fotografieren etc... siehe auch Antirep Broschüre.
– wenn du verhaftet oder konntrolliert wurdest, ist es hilfreich, unmittelbar danach (in den ersten ruhigen Minuten danach), ein Gedächtnisprotokoll zu verfassen. Beschreibe darin auch das Aussehen der Bullen mit denen du zu tun hattest, da diese "Details" im Gedächtnis nicht ewig realitätsgetreu abrufbar sind.


Zum Schluss

Hast du dir schon mal überlegt, wo du von Überwachungskameras in den Strassen überall gefilmt wirst, wen oder was sie schützen und von wem diese Bilder ausgewertet werden? Auch eine Ueberwachungskamera lebt nicht ewig, wenn ein wenig nachgeholfen wird...

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! reclaim your media!




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FRANÇAIS

Act((i))visme média
Quelques conseils sur le comportement face à la police avec du matériel images et film


Quelques réflexions sur l’activisme média

Nous considérons l’acte de filmer, photographier, d’interviewer lors d’une manif ou pendant une action comme une forme d’action de même que les graffitis, mégaphones ou banderoles de tête.
Tu n’es pas extérieur-e à la manif/action, tu en fait partie. Pour cela et surtout parce que ton matériel peut leur être utile, les flics s’intéressent à toi.
Nous avons constaté lors de manifs que les personnes munies de caméras étaient particulièrement prises pour cible par la police ou que celle-ci confisque le matériel (aussi après coup, par ex. à la maison). Ce matériel peut ensuite être utilisé par la justice comme éléments de preuve.

En tant que photographe ou cameraman/woman tu es responsable du matériel enregistré; c’est pourquoi il faut agir en conséquence! Tu fais partie d’une action collective.
Le mieux, c’est de réfléchir avant l’événement au cadre de publication. Des soirées d’information, réunions et soirées de solidarité sont le lieu idéal pour ce faire.
Nos formes d’action doivent être diverses et faire partie des luttes contre le G8 à Evian! Cela va à l’encontre de l’activisme médiatique que n’importe qui se fasse un archive personnel comme «souvenir».


Infos pratiques quant à l’activisme médiatique

Ne menez pas vos actions seul-e-s, mais en groupes formés à l’avance. De même que lors de graffitis, il faut prévoir des gens pour vous protéger des flics.
Réfléchissez à l’avance comment vous voulez vous rendre sur les lieux de l’action et repartir ensuite.
Et réfléchissez aussi à ce que vous voulez filmer/photographier. Filmer ou photographier lors d’action est très délicat, en particulier lors d’actions illégales, car vous faites courir des risques (inconsciemment) à d’autres.
Demandez-vous leurs avis aux gens que vous filmez/photographiez?

Anonymat

En Suisse, il existe à beaucoup d’endroits une loi interdisant de se masquer lors de manifs, l’argument «qui ne veut pas être reconnu-e n’a qu’à se masquer» est donc un peu trop facile. Il existe suffisamment de raisons pour se masquer (répression, fascistes, ...). Mais cela ne veut pas dire que ceux et celles qui ne le font pas aient forcément envie d’être filmé-e-s ou photographié-e-s en gros-plan. Pour faire passer l’ambiance et les contenus politiques d’une action ou d’une manif, il n’est pas nécessaire de montrer des visages.
Si vous voulez télécharger votre matériel sur Internet, c’est certainement une bonne idée, puisqu’il sera ainsi accessible à beaucoup de monde. Internet est un moyen de communication rapide et vous ne voudrez sûrement faire vite. Prenez en tous cas le temps de rendre anonyme les images «délicates» et les visages avant toute publication. La barre sur les yeux est particulièrement importante, car les flics mesurent souvent la distance entre les yeux lors de la visualisation des images. Rendre anonyme fait partie intégrante du travail de montage du film. Renseignez-vous où vous pouvez recevoir un soutien technique – passez par ex. dans un centre indymedia.


Quelques conseils concrets

Comportement lorsque vous filmez/photographiez:
– changer souvent la bande / la carte à mémoire (le mieux est d’enregistrer les différentes actions sur différentes bandes/cartes à mémoire).
– organiser des personnes pour le transports du matériel, c. à d. des personnes amenant le matériel (bandes, films, etc.) en un lieu sûr et se chargeant immédiatement de visionner le matériel et d’enlever les images délicates.
– les centres indymedia devraient en principe offrir la possibilité d’encoder les images pour les enregistrer sur ordinateur. Prenez contact avec les centres indymedia!


Comportement en cas d’arrestation:

– essayer de se protéger avec une carte de presse (théoriquement, les journalistes ne doivent pas donner leur matériel. Mais on a constaté que les flics ne respectent pas ce droit).
– s’il apparaît clairement que les flics veulent s’approprier de ton matériel, essaie de le détruire ou de le faire disparaître avant qu’il ne tombe entre leurs mains.
– exige une quittance pour le matériel confisqué. Il sera toujours possible que ton matériel «ait malheureusement disparu», mais tu pourras ainsi au moins prouver que les flics t’ont effectivement pris du matériel.
– exige que tes bandes ou films soient immédiatement mis sous scellé lors de la confiscation, c. à d. au poste de police. De cette façon, ton matériel est déposé dans un récipient sous scellé. Exige là aussi une quittance et le nom du policier. Avec la mise sous scellé, le matériel ne peut être utilisé que lors de l’ouverture d’une enquête. Si une enquête est ouverte contre toi, les flics doivent t’informer qu’ils veulent visionner ton matériel et tu peux faire recours.
– à part ça, utilise ton droit de te taire! Tu dois seulement donner les informations suivantes: nom prénom, domicile officiel et c’est tout! Tu as le droit de te taire, même si les flics prétendent le contraire. S’ils veulent bavarder avec toi, ne leur répond pas, même s’il s’agit thèmes tels que filmer, photographier, etc. ... voir aussi brochure anti-répresion.
– si tu as été contrôlé-e ou arrêté-e, écris immédiatement après un témoignage. Décris-y aussi l’aspect physique de flics auxquels tu as été confronté-e parce que ces «détails» s’oublient vite.


Pour terminer

As-tu déjà prêté attention aux caméras de surveillance dans les rues: où elles sont, qui ou quoi elles protègent ou surveillent et qui visionnera ces images? Une caméra de surveillance ne vit pas éternellement si on y met du sien...

La fantaisie ne connaît pas de limites! reclaim your media!





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ITALIANO

Mediatt((i))vismo
Pillole di informazione contro la repressione: come gestire materiali video e fotografici e come comportarsi in caso di arresto


Mediattivismo – un paio di riflessioni

Fare un video, scattare fotografie, realizzare interviste ad una manifest/azione per noi sono forme di azione politica, come lo sono fare graffiti, gridare in un megafono o portare uno striscione.
Non siamo persone estranee che osservano quello che succede: siamo parte della manifest/azione e per questo il materiale che registriamo potrebbe essere particolarmente utile alla polizia.
L’abbiamo già sperimentato in occasione di precedenti mobilitazioni: persone che avevano una videocamera o una macchina fotografica sono state arrestate ed il materiale è stato sequestrato (talvolta anche in un secondo momento, con perquisizioni a casa).
Il materiale che viene sequestrato può essere utilizzato come prova dalla polizia o dalla magistratura.

Se stai girando un video o facendo delle foto durante una manifest/azione, hai la responsabilità del materiale che stai producendo ed è importante che ti comporti di conseguenza.
Anzitutto: ricorda sempre che sei parte di un'azione collettiva! L’ideale sarebbe dunque che prima dell’evento, tu cerchi il confronto con le altre persone che parteciperanno all’azione, in particolare sui contenuti e criteri di realizzazione e pubblicazione. Serate di informazione, riunioni, feste e concerti sono il luogo ideale per farlo.
La nostra protesta contro il G8 di Evian sarà fatta di molte e diverse forme d’azione. Ma il senso del mediattivismo, non è certo di consentire a una persona di farsi un archivio personale con dei "cari ricordi".


Mediattivismo in pratica

– Non fare mai un’azione da sol*: agisci in un gruppo, con persone di cui ti fidi.
– Se stai facendo un graffito o un’altra azione, fai in modo che ci siano altre persone intorno a te, per proteggerti da eventuali aggressioni della polizia.
– Programma almeno un minimo la tua giornata militante: fai mente locale su come raggiungere la manifest/azione, su come tornare a casa, su come spostarti in altri posti.
– Pensaci prima: che cosa voglio filmare o fotografare di questa giornata? Ricordati che registrare mentre si svolge un’azione, soprattutto se illegale, è una cosa molto delicata: altre persone possono ritrovarsi (anche inconsapevolmente) in pericolo.
– Chiedi sempre alle persone, prima di filmarle o fotografarle, se sono d’accordo.

Anonimo è bello

Quasi in tutta la Svizzera è vietato partecipare ad una manifestazione a volto coperto. Per questo, dalle nostre parti non vale molto il classico criterio che “chi non vuole essere riconosciut* può coprirsi il volto”.
Pensiamo che ci siano molti e diversi motivi per farlo (repressione, fascisti etc), ma questo non significa che una persona che non si copre il volto, ha voglia di ritrovarsi fotografata o filmata in primo piano.
D’altronde, non è necessario che i volti delle persone che partecipano ad una manifestazione siano visibili, per raccontarne l’atmosfera o il contenuto politico.
È certamente una buona idea pubblicare in rete il tuo materiale: sarà raggiungibile e visibile per tanta gente. Internet è un mezzo di comunicazione veloce e certo non vuoi perdere neanche un po’ di tempo. Prenditi però in ogni caso il tempo necessario per anonimizzare le immagini delicate e soprattutto per rendere anonimi i volti delle persone, prima di procedere con la pubblicazione.
In particolare, è molto importante che nelle fotografie sia coperta la parte alta del volto: analizzando le immagini, la polizia misura la distanza tra gli occhi per riconoscere una persona.
Anonimizzare tutto quello che hai girato è una parte irrinunciabile e fondamentale del montaggio di un video. Negli ((i)) Independent Media Center ci sono persone disponibili, che possono aiutarti a farlo.

Qualche consiglio pratico su video e fotografie

– Cambia spesso cassetta o rullino; se ne hai la possibilità, utilizza un nastro diverso per ogni azione.
– Organizzati perché ci siano persone che possano portare in luogo sicuro il materiale.
– L’ideale sarebbe editare subito il materiale che hai registrato in una manifest/azione ed eliminare dal filmato o dalle foto qualunque elemento che potrebbe mettere in pericolo altre persone.
– Negli ((i)) Independent Media Center cerchiamo di offrire la possibilità di archiviare le immagini in forma crittata: vienici a trovare, insieme possiamo trovare soluzioni sicure.


Che fare in caso di arresto

– Cerca di proteggerti con una tessera di giornalista: in teoria, i professionisti dell’informazione non sono tenuti a consegnare il loro materiale (ma l’esperienza ha dimostrato che non si può essere sicur* che la polizia rispetti questo diritto). Quando diventa chiaro che la polizia vuole il tuo materiale, cerca di distruggerlo o di nasconderlo.
– Pretendi che ti sia rilasciata una ricevuta per il materiale sequestrato: potrebbe capitare che quando vai a riprenderlo, salti fuori che “purtroppo si è perso”. Almeno sarai in grado di provare che la polizia ti ha tolto del materiale che ti apparteneva.
– Chiedi che i tuoi rullini o cassette siano sigillati e chiedilo immediatamente, al momento del sequestro e al più tardi appena arrivi al posto di polizia. Il tuo materiale sarà chiuso in un contenitore sigillato e anche per questo contenitore, pretendi di avere una ricevuta ed il nome dell’agente responsabile. Sappi che il materiale sequestrato potrà essere usato in giudizio solo se sarà stato precedentemente sigillato; se il sarai tu la persona sotto processo, la polizia potrà chiedere di esaminare il materiale, ma tu hai il diritto di fare ricorso.
– fai valere il tuo diritto di rifiutare di rilasciare dichiarazioni! Sei tenut* a dire solo il nome e l’indirizzo che risulta negli uffici anagrafici: non dire nient’altro alla polizia, anche se te lo chiedono. Non farti coinvolgere in discussioni neanche su cose tipo: filmare, fotografare..
– se subisci un controllo o vieni arrestat*, è utile che appena ne hai la possibilità butti giù poche righe su come si sono svolti i fatti. Prendi nota di quello che ti ricordi o hai potuto vedere degli agenti che ti hanno arrestato o controllato: sono particolari che purtroppo non rimangono per sempre nella nostra memoria, ma che possono essere preziosi successivamente.


Per concludere

Ci hai mai pensato, a quante telecamere di sorveglianza ti osservano e controllano, quando cammini in una strada? Hai pensato a che obiettivi proteggono e a chi esamina quelle immagini? Eppure.. una videocamera di sorveglianza non è eterna: basta sollecitarla un po’ ;-)

La fantasia non ha limite! reclam your media!




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ENGLISH

Media act((i))vism
Antirep leaflet dealing with photo- an film material on demonstrations and behavior on a possible arrest


Media activism - some reflections

For us to film, to take pictures, to make an interview on a demonstration or during an action is a kind of action like spraying, speaking with megaphone or carrying the reinforced front banner. You're a part of the demo/action and therefore also responsible for it. Because of that, and especially because your recorded material can be useful for the police, you're an interesting person for them.
On recent demos, the experience was made that people with cameras were specificly catched by the police or material was confiscated (also after the actions e.g. at home). That material can be used as evidence by the judicial authority.

As a photographer/filmer you're responsible for your recorded material and its handling! You're a part of a collective action. You might think about the kind of publishing in advance: Info evenings, discussions or solidarity parties are not that bad... Our actions should be varied and part of the protest against the G8 in Evian. It's not the idea of media activism that anyone sets up its own privat photo album.


Practical info

Always act toghether with a group of people you know, never alone. Like when you do graffities, it's important to organize people protecting you of police attacks.
Think about how to get to an action and how to get home again before.
Also think about what kind of action you want to take pictures of. To take pictures or to film actions, especially illegal ones, is always a serious thing, and means (also unconsciously) a risk for others.
Are you asking the people your filming for their agreement?

Anonymity

At almost every places in switzerland it's forbidden to cover your face at demonstrations; i.e. you can't argue "if you don't want to be recognised, just cover your face". There are a lot of reasons (repression, fascists ...) to do so. But this doesn't mean at all that uncovered faces want to appear as "polit models". To tell about political content, there's no need to show faces.
It makes sense, to publish your stuff on the web, so it's open to a lot of people. But take your time it needs to make faces unrecognizable. Especially the eyes should be crossed with a bold black stripe , because the police often measures the distance between the eyes, while they analyse pictures. To make faces anonymous is a part of cutting. Have a look for technical support to do so - visit your local indymedia center (IMC).


Additional advice

Handling with filming or taking pictures:
– change your tape/chip card regularly (record different action on different tapes)
– organise a "delivery service" that is taking your material to save places where it can be eddited at once.
– probably there will be a possibility to save pictures encrypted on PCs at IMCs.

Behavior on arrest

– try to protect you with your presscard (theoratically journalists can't be forced to deliver their material. But the experience has shown the opposite. There's a possibility to make your own indymedia presscard at the IMC.)
– if it is obvious that the police wants your recorded stuff, try to destroy or get rid of it before they get it.
– always demand a receipt for your confiscated material. It is quite possible that your stuff "unfortunately got lost" when you ask for it later. But at least you have an evidence.
– if you're arrested, demand that they seal the confiscated tapes immediately. They will (should) put the stuff in a sealed box or bag. Also ask for a receipt and the name of the officer. Because of the sealing they can't use it unless you're charged with something. If there'll be a trial against you, the cops have to tell you that they want to examine it, then you can object to it.
– as usual, it's your right to refuse any statment, make use of it! You just have to tell your name and your official adress, of course they might try to tell you something else... don't start any chat. For further information, check out the antirep leaflet.
– after getting catched or arrested, it is useful to make a memory aid paper at once (in the first quiet moments). Describe also the look of the officers you had to deal with, because these things don't remain genuine in your memory.


Last but not least

Have you ever thought about where you get observed by surveillance cameras in the streets, who or what they are protecting and by whom those pictures are analysed? Also a surceillance camera doesn't work forever...

arm your desire! reclaim your media!
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  Mediact((i))vismo Traduccion Castellano
28.05.2003 18:15  
CASTELLANO
Mediact((i))vismo

Media act((i))vismo


Petit Manual antirepresion para aquellXs que utilizan fotos,memory stick, videos en las manifestaciones y como comportarse en
un hipotetico caso de arresto



Media activismo - Algunas reflexiones

Para nosotrXs filmar, sacar fotos hacer entrevistas en manifestaciones o durante las acciones es un tipo de accion politica, asi como lo es tambien hacer grafittis, hablar por megafono o llevar una bandera.
NosotrXs no somos personas que observamos y registramos lo que sucede: Somos parte de las manifestaciones es por eso que el material que registramos es util particularmente para la policia. Entonces nos convertimos en personas relevantes para esta fuerza tambien.

En recientes manifestaciones, la experiencia fue que la gente con camaras, por ejemplo, fue especificamente cacheada por la policia y/o el material fue confiscado (a veces incluso despues de terminadas las mismas, por ejemplo en los domicilios particulares).
Ese material puede ser utilizado como evidencia para las autoridades Judiciales.

Como fotografo o videasta sos responsable por lo que filmas o fotografias durante las manifestaciones.
La responsabilidad del material que producis es importante asi como tambien que te comportes consecuente y
responsablemente con el.
Ante todo: Recorda siempre que formas parte de una accion colectiva!!
Lo ideal es saber antes del acontecimiento que va a suceder: Informaciones, discuciones y fiestas solidarias no estan mal para acceder a la info,
es decir, trata de estar indformadX en particular sobre en el contenido de lo que va a suceder para ser consecuente en el criterio que utilices, luego en la realizacion.
y publicacion.

Nuestra protesta contra el G8 que se realiza en Evian sera un lugar de multiples y diversas acciones. Pero en el sentido de media activismo, no es el objetivo hacerse un ablum de photos personal sino en un sentido de contrainformacion.

Informaciones Practicas
Siempre actua en conjunto con otras personas que conoces,
nunca vayas solX. Cuando hagas graffitis por ejemplo,
es importante organizarte con gente que te proteja de los ataques de la polica.
Pensa como llegas a una manifestacion y como te volves a tu casa (o a tu lugar) despues.

Ademas pensa a que tipo de accion queres sacarle fotos tambien. Filmar o sacar fotos,especialmente en acciones ilegales es siempre una cosa seria, y significa (tambien inconcientemente) un riesgo para otrXs.
Una pregunta: les preguntas a los que hacen la accion si estan de acuerdo con que los filmes?

Anonimato
En la mayoria de los lugares en Suiza esta prohibido cubrirse la cara en las manifestaciones. No podes argumentar que porque "no queres ser reconocido, te cubris la cara". hay muchas razones para hacerlo (represion, fascistas...). Pero eso no quiere decir que todos los que no tienen la cara cubierta tienen que aparecer como "educados".
Para hablar de contenidos politicos, no es necesario mostrar la cara.
Es ciertamente una buena idea publicar en la red, asi esta abierto para que lo vea mucha gente. Pero toma el tiempo necesario para hacer que las caras sean irreconocibles sobre todo en la parte de los ojos, poneles una banda negra. La policia a menudo mide la distancia entre los ojos, cuando analiza fotografias para reconocer a las personas. Hacer las caras anonimas es parte del trabajo.
Mira los aspectos tecnicos y utiliza como soporte, tu Indymedia Local Center (((IMC)))

Consejos adicionales
Maneja ciertos elementos cuando filmas o sacas fotos:
-cambia tu tape/chip card regularmente (graba diferentes acciones en diferentes cassettes)
-Organiza un "delivery service"que se lleve tu material y lo guarde en lugares seguros donde luego puedas editarlo todo junto.
-Probablemente hay posibilidades de salvar las fotos encriptandolas en PCs o en IMCs.


Comportamiento en un arresto

- Trata de protegerte con tu "Presscard" (teoricamente los periodistas no pueden ser forzados a entregar el material.
Pero la experiencia demostro lo contrario. Hay posibilidades de hacerte tu propia tarjeta de prensa en los IMC.)
- Si es evidente que la policia quiere grabar tu material, trata de destruirlo o deshacete de el antes de que ellos puedan tenerlo.
- Siempre pedi una factura por tu material confiscado. Es probable que tu material "desanfortunadamente se pierda" cuando lo pedis despues, pero asi por lo menos tenes una evidencia de que lo guardaron en una caja.
- Si sos arrestado, exigi que te sellen los tapes inmediatamente. Ellos deberian poner las cosas en una caja o bolsa sellada. Ademas pedi por una factura y el nombre del oficial. Porque el sellado ellos no pueden quebrarlo a menos que te acusen de algo en particular.
-Si empiezan un proceso judicial contra tuyo, los policias tienen que decirte que van a examinar tu material, entoncee vos podes objetar esta desicion.
- Usualmente, estas en tu derecho a negar toda acusacion, hace uso de ese derecho!!! Solo debes decir tu nombre y tu direccion oficial, claramente que ellos trataran de pedirte otra cosa...pero no empieces ninguna conversacion con esa gente.
Para mas informacion, chequea la antirep leaflet.
- Despues de ser arrestado o revisado, es importante que recuerdes y anotes todo en un cuaderno (cuando ya estes tranquilo).
Trata de describir tambien el aspecto externo de los oficiales con los que tuviste que lidiar, porque esas cosas no se quedan genuinamente en tu memoria.


Ultimo pero no menos importante

Alguna vey pensaste sobre el hecho ser observado por las camaras de seguridad en las calles, quien o que ellos are protegiendo y
por quien esas fotografias son analizadas? Tampoco esas camaras de seguridad funcionaran por siempre....

arma tu deseo! reclama tu media!


AutorIn: marol ((i)) | Web:: http://argentina.indymedia.org
  comment
28.05.2003 19:17  
thanx for the translation in castellano!!!


AutorIn: ,
  digicames: take care of exif data
13.08.2005 13:19  
Beim anonymisieren von Bildern von Digitalkameras sollten eventuell vorhandene EXIF Daten beachtet werden. Dabei handelt sich ua um ein kleines Thumbnail des Originalbildes. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme ignorieren dieses, d.h. wenn man z.B. einen schwarzen Balken über die Augen zeichnet ist in den EXIF Daten immer noch das Originalbild im Kleinformat gespeichert. Ein einfacher Weg, diese loszuwerden ist die Zwischenspeicherung in einem anderen Format, z.B. BMP. Dabei werden auch gleich Daten über Kamerahersteller/modell uä gelöscht.

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Take care when you are anonymising pictures from digicams, they may contain EXIF data, where a small version of the original picture is stored. EXIF is ignored by most picture editing programs. This means when you draw a black bar over someones eyes and save the image, it may still contain the original pictute in a small version. An easy way to prevent this, is saving the image in another format (eg BMP, be sure to convert it back to png or jpg before publishing). Like this, you also get rid of save data about your camera model and similar stuff.


AutorIn: Martin Hubschmied
  Vernichtung
24.10.2006 10:15  
Wenn man die Fotos/Videos von der Digicam auf den Computer abgespeichert hat sollte man die Speichekarte mit einem Tool wie Eraser ( http://www.heidi.ie/eraser/download.php) "reinigen". Damit kann z.B die Justiz die (gelöschten) Daten nicht mehr mit Spezialsoftware wiederherstellen.

mehr zum Thema:  http://de.wikipedia.org/wiki/Datenwiederherstellung

mfG wardriver


AutorIn: wardriver
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